Vormittagskindergarten mit Elternbeteiligung

Spielen,Toben, Lachen und Lernen: Seit 15 Jahren bietet der Vormittagskindergarten ein erfolgreiches Konzept, das den 2 1⁄2 bis 6 Jahre alten Kindern Selbstvertrauen und Geborgenheit vermittelt.

Im Gemeindehaus steht der altersgemischten Gruppe von 16 Kindern ein großes Areal zur Verfügung, das eine adäquate Betreuung gewährleistet. Besonders beliebt sind Sport und musikalische Früherziehung, die jeweils durch Fachpersonal angeboten werden. Ein Garant für Spiel und Spaß an der frischen Luft ist der riesengroße Gemeindegarten, den der Kindergarten gerne und regelmäßig nutzt.

Die viertägige Kinderreise zum Abschluss eines jeden Jahrgangs ist mittlerweile ein Klassiker, der bei Kleinen und Großen beliebt ist. Durch regelmäßige Kindergottesdienste wird den Kindern ein Einblick in die Religion vermittelt.

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„Unsere Gruppe ist einzigartig“ sagt Bärbel Würfel, Leiterin des Kindergartens. Der Vormittagskindergarten bietet ihrem Kind und Ihrer Familie ein besonderes Gefühl der Zusammengehörigkeit, das man so sicher nicht in anderen großen Kitas finden kann. Bei ein bis zwei Elterndienste im Monat erleben die Eltern den Kitaalltag ihrer Kinder hautnah mit. Der erste Eindruck, dass dies ein großer Nachteil für die Eltern ist, ändert sich sofort, wenn Sie und Ihr Kind den Kindergarten erleben.

„Ich kannte hier niemanden als wir nach Berlin gezogen sind“ berichtet Kim, die jetzt ihr drittes Kind im Kindergarten hat. „Als ich all die anderen Mütter sah, die auch ihre Kinder um 13 Uhr abholten, fühlte ich mich sehr gut aufgehoben. Andere Kinder kamen auf mich zu und fragten, ob sie nachmittags zu uns kommen könnten, um mit meiner Tochter zu spielen. Ich hatte dieses Zutrauen und Offenheit so schnell nicht erwartet.“ Andere Eltern finden die Schlusszeit im 13 Uhr perfekt für ihre Familie. Tine, die jetzt ihr zweites Kind im Kindergarten hat, meint „Uns ist es wichtig, dass Ella trotz Kindergartenalltag auch noch genügend Zeit zu Hause in der Familie hat.“

Im Gegensatz zu vielen anderen Kitas sollen die Eltern einen Elterndienst pro Monat erfüllen. Die Mutter oder der Vater sollen dabei kein spezieller Spielpartner für ihr eigenes Kind sein, sondern für alle Kinder der Gruppe da sein. In der Zeit von 9 bis 13 Uhr spielen die Eltern mit den Kindern, räumen den Frühstückstisch auf, stellen das dreckige Geschirr in die Spülmaschine, helfen den Kindern sich anzuziehen, gehen mit auf die Ausflüge und dergleichen mehr. Salma, die auch zwei Kinder im Kindergarten hatte, meinte „Was für mich immer sehr wertvoll war, waren die Einblicke die ich aufgrund der Elterndienste hatte. Bei den Elterndiensten handelt es sich übrigens weder um Koch- noch um Putzdienst, sondern um richtige Elterndienste, das heißt man beschäftigt sich mit den Kindern, indem man mit Ihnen spielt, singt, vorliest oder – was ich immer am liebsten gemacht habe – mit auf die Ausflüge geht.“ Petra, Mutter von dreien, glaubt „Die Elterndienste geben uns einen guten Einblick in den Kindergartenalltag und stärken sehr unser Miteinander. Eltern und Kinder sind sich sehr vertraut.“

Über die Jahre hat sich die Zusammensetzung der Familien im Kindergarten sehr geändert. Im Gegensatz zu vor zehn Jahren arbeiten heute beide Eltern in mehr als der Hälfte der Familien. In vielen Familien macht einer der beiden Elternteile seinen Dienst an einem freien Tag. Manche ändern Ihren Dienstplan explizit, so dass sie im Vormittagskindergarten dabei sein können. Selten beschweren sich die Eltern über Ihre Elterndienste. Sie wissen, dass ihre Kinder nur noch ein paar Jahre haben bevor sie in die Schule gehen, und deshalb sollte diese kurze wertvolle Zeit unbedingt genutzt werden.