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Sonntag, 16. Februar 2020, 09:30 Uhr

Ein Film, ein Buch, eine Begegnung, Zeiten der Entspannung, Religion, ein gutes Essen – vieles kann einen innerlich und körperlich ergreifen. Dann findet man kaum passende Worte um anderen den Sinn oder den Geschmack einer Sache zu erklären.

Der Predigttext des heutigen Sonntags (Hesekiel 2,1-5.8-10; 3,1-3) will in Worte fassen, was ein Mensch religiös erfahren hat. Hesekiel erzählt, dass er dazu erst vom Kopf auf die Füße gestellt werden musste; dass dieses Erlebnis seine Sinne geschärft hat und dass es um eine gesellschaftliche Aufgabe ging, die einen bittern Beigeschmack hatte.

Was hat dieser Mensch erlebt? Er findet ein Bild: Gottes Wort konfrontiert ihn in Gestalt einer Schriftrolle. Ein schwer verdaulicher Text, wie die ganze Bibel. „Da aß ich sie, und sie war in meinem Munde so süß wie Honig."

„The proof of the pudding is in the eating“ heißt ein englisches Sprichwort: Ob der Nachtisch gut war, kann man nur sagen, wenn man ihn isst. Oft steckt in dem, woran man schwer zu kauen hat, besonders Nahrhaftes. Aber nur darüber spekulieren bringt nichts. Probieren geht über Studieren.

Mitwirkende
Pfarrer Martins
Ort
Kirche Zum Guten Hirten Berlin-Friedenau, Friedrich-Wilhelm-Platz, 12161 Berlin, Deutschland