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Warnung

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Sonntag, 3. November 2019, 09:30 Uhr

Eine Familie durchlebt eine Krise und kann neu beginnen. Und was hat Gott dazu zu sagen? "Das Dichten und Trachten des menschlichen Herzens ist böse von Jugend auf. Ich will hinfort nicht mehr schlagen alles, was da lebt, wie ich getan habe. Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht." (Predigttext Gen 8,18-22; 9,12-17)
So ist der Mensch - auch. Gott hält uns das wie einen Spiegel vor. Doch die Zukunft der Erde soll nicht von menschlicher Unzuverlässigkeit abhängen. Die Noah-Geschichte erzählt darum nicht, wie Menschen, sondern wie Gott aus der Krise lernt. "Ich will hinfort nicht mehr schlagen alles, was da lebt, wie ich getan habe." Gott ist nicht der Unnahbare, sondern wie ein liebevoller Vater, wie eine tröstende Mutter, bleibt er bei denen, die Schlimmes  durchgemacht  haben. Es ist Gottes, nicht unsere Vorstellungskraft, daß aus der Katastrophe Neues und Beständiges - ein neuer Bund fürs Leben - werden kann. 

Mitwirkende
Pfarrer Martins
Ort Kirche Zum Guten Hirten Berlin-Friedenau, Friedrich-Wilhelm-Platz, 12161 Berlin